Matthias Küntzel: Das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 und die Folgen

Djihad und Judenhass: Der Angriff der Hamas und seine Folgen

Vortrag im Rahmen unserer Reihe in Erinnerung an das genozidale Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023.

Vor zwei Jahren, am 07.10.2023, wurden an die 1.200 Israelis niedergemetzelt und 250 weitere als Geiseln entführt. Dieses Massaker markiert in der Geschichte des Antisemitismus und für die Entwicklung des Nahostkonflikts eine Zäsur. Dennoch wird über das antisemitische Motiv dieses Terrors sowie über seine islamistische Ausprägung kaum diskutiert. Stattdessen steht das angegriffene Israel am Pranger. Berechtigterweise?

Im Rahmen unserer Veranstaltung wird Matthias Küntzel die Bedeutung dieses Massakers und dessen historische und ideologische Hintergründe herausarbeiten und die Reaktionen, die es in Israel, in der Region und weltweit auslöste, kritisch beleuchten. 

Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Historiker und Träger des „Theodor Lessing-Preis für aufklärerisches Denken und Handeln 2022". Er publiziert hauptsächlich über Antisemitismus im Islam, Islamismus und Nationalsozialismus sowie die deutsche und europäische Nahost- und Iranpolitik. Von 2004 bis 2015 war er externer associate researcher beim Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism (SICSA) an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seine Bücher, wie zum Beispiel „Djihad und Judenhass“ (Freiburg 2002), „Die Deutschen und der Iran“ (Berlin 2009) und „Nazis und der Nahe Osten“ (Leipzig 2019) wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Vor dem Vortrag ist von 16 bis 19:30 Uhr die Ausstellung 6:56 (Link) geöffnet.

Der Eintritt ist frei. Vortrag und Ausstellung sind nicht für Kinder geeignet. Der Raum ist dem Erinnern gewidmet - Störungen akzeptieren wir nicht und haben ein entsprechendes Schutzkonzept vorbereitet.

Eine Veranstaltung des Makroscope e.V. in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Mülheim an der Ruhr. Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ und mit Mitteln der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur.